Eisenbahn-Infrastruktur
Streckenkarten

Die Eisenbahn im Kongo entwikelte sich mit Inselbetrieben.

Als erste Eisenbahn wurde die Bahnstrecke Matadi–Léopoldville 1892–1898 von Matadi aus errichtet und abschnittsweise eröffnet. Sie wurde in 765-mm-Spur ausgeführt und war 392 km lang. 1932 wurde sie durch eine teilweise neu trassierte Strecke in derselben Relation ersetzt, die 372 km lang, in Kapspur ausgeführt und seit 1925 von Kinshasa aus vorangetrieben worden war. Von 1899 bis 1901 wurde von der damaligen Hauptstadt des Kongo-Freistaats, Boma, eine Strecke nach Norden geführt, zunächst bis Lukula, 1925 verlängert nach Tshéla. Diese Strecke wurde abschnittsweise zwischen 1928 und 1938 auf 600 mm umgespurt. Der Betrieb wurde 1984 eingestellt. Seit 1926 entstand im Nordosten des Landes ein Streckennetz in der Spurweite von 600 mm.

Die Nord-Süd-Magistrale, durch die Provinz Katanga entstand 1952 durch die Verbindung zweier getrennt betriebener Bahnprojekte.

1931 entstand die Verbindung zu der aus Angola kommenden Benguelabahn, einer Strecke mit einer Länge von 520 km auf dem Gebiet des Kongo und anschließend 1350 km auf angolanischem Gebiet bis zur Hafenstadt Lobito am Atlantik mit Verbindungsbahnen zu den zahlreichen Bergwerksbetrieben. In den 1950er Jahren entstand vom Bahnhof Kamina aus eine 888 km lange Anschlussstrecke nach Kindu, von der in Zabalo eine 274 km lange Strecke nach Kalemie abzweigt. Sie wurde ab 1954 abschnittsweise in Betrieb genommen. Im Abschnitt Kongolo–Kalemie ersetzte sie eine meterspurige Bahn, die überwiegend bereits in den Jahren 1913–1915 errichtet worden war.



Typ 040 mit Personenzug bei der Station N'Dolo
Streckenkarte
Belgisch Kongo
1. 7. 1948

50 Jahre Eisenbahnverbindung Matadi - Leopoldville



Eisenbahnbrücke über den Kasaifluß bei Ilebo
ED75/Streckenkarte/Schiene mit Rädern
Zaire
14. 1. 1980

Lokomotiven