Panama Canal Company
Nr. 1 - 67

In den mehr als 50 Jahren, die diese Maschinen damit verbrachten, Schiffe durch den Panamakanal zu ziehen, haben sie sicher größere Lasten befördert als jede andere Lokomotive - ihre Nachfolger sind noch heute damit beschäftigt. Sie mußten dabei auch Steigungen von 1:1, das sind 100 %, bei den Schleusen überwinden, allerdings ohne Last, denn zu diesem Zeitpunkt lagen die Schiffe in der Schleuse fest. Ansonsten sind die Gleise in der Ebene verlegt, eine Strecke von insgesamt 32 km Länge, wovon der 19,3 km mit der Riggenbach-Leiterzahnstange in einer besonders schweren Ausführung ausgerüstet sind.

Das Bremssystem wurde so ausgelegt, daß es die großen Kräfte beherrschen konnte, die die Trägheit großer Ozeanschiffe erzeugen kann - genauso wie es imstande ist, die Lokomotiven im Gefälle von 100 % aus einer Geschwindigkeit von 4,8 km/h auf einem Weg von nur 3 m anzuhalten. Alle vier "Ecken" eines Schiffes werden durch Trossen mit derartigen Lokomotiven verbunden, ein kompliziertes Kontrollsystem koordiniert die Antriebe ihrer Seilwinden. Diese Treidelloks gehören ganz sicher zu dem Interessantesten, das je auf Schienen lief.

Bis auf eine Lokomotive wurden alle verschrottet.


Panama
29. 9. 1989

75 Jahre Panamakanal


Antigua und Barbuda
18. 3. 1991

Berg- und Zahnradbahnen



Treidelbahn
Guyana
12. 5. 2014

100 Jahre Panamakanal


Technische Daten

Gesellschaft PCC Antrieb Treibzahnräder und Adhäsionsantrieb
Hersteller General Electric Zugkraft 127 kN
Anzahl 67 Gesamtlänge 9 617 mm
Spurweite: 1.524 mm Gewicht 45 t
Stromsystem Drehstrom von 200 V und 25 Hz Geschwindigkeit 8 km/h
Leistung 2 x 112 kW Baujahr 1912
Rad-Ø 841,4 mm