American (4-4-0)
Philadelphia, Germantown & Norristown

Eine Spezialität US-amerikanischer Bahnen waren die langen und mit geringer Sorgfalt zusammengelaschten Schienenwege, die zu einem unruhigen Lauf der Lokomotiven mit der von England übernommenen Bauweise des starren vierrädrigen Fahrgestells führten. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, wurde bereits 1836 von Henry Roe Campbell eine Lokomotive mit der Achsfolge 4-4-0 (2B), also mit zwei Laufradsätzen vorn und zwei gekuppelten Treibradsätzen dahinter, entwickelt und patentiert. Bei Gleis-Unebenheiten gewährleistete diese Bauweise, dass die Treibräder einen besseren Kontakt mit den Schienen hatten. Am 30. Juli 1836 veröffentlichte Campbell im American RR Journal die Zeichnung eines mit Achsdruckausgleich ausgerüsteten 4-4-0-Typs. Sein Patent erhielt er am 5. Februar 1836.

Von James Brooks soll in Philadelphia unter Assistenz von Henry R. Campbell 1837 eine 4-4-0-Lokomotive gebaut worden sein, die allerdings noch keinen echten Achsdruckausgleich aufwies und darum etwas hart lief. Sie soll bald aus dem Dienst genommen worden sein. Eine zweite Lok von Campbell wurde als verbesserte 4-4-0 im Jahre 1840 bei der Philadelphia, Germantown & Norristown in Betrieb genommen.



TGV 001/4-4-0 von Campbell
George Stephenson
Volksrepublik Kongo
2. 3. 1982

Züge


Grenadinen von St. Vincent
- Union Insel
1. 12. 1986

Lokomotiven

 

Somalia
3. 12. 1997

Historische Lokomotiven

 

Somalia
3. 12. 1997

Historische Lokomotiven

Laufgestell der Lokomotive "Campbell"

St. Thomas und Prinzeninsel
5. 11. 2007<

Die ersten Lokomotiven

Lokomotive
von Marc Seguin
Hintergrund: "Campbell"

Technische Daten
Gesellschaft PG&N
Hersteller Brooks
Radanordnung 4-4-0 (2'B)
Gewicht 12 t
Baujahr 1837/1840