USA
Historische Ereignisse
8. Mai 1837

Vorstellung der ersten Lokomotive des Typs American

Die bis 1836 in Amerika gebauten Lokomotiven, ob es sich nun dabei um Maschinen mit der Radanordung 2-2-2 (1A1), 4-2-0 (2A) oder 0-4-0 (B) handelte, sie wiesen alle sehr große Nachteile auf. Hauptsächlich handelte es sich um fehlendes Gewicht (Adhäsion), Laufunruhe und sehr große Entgleisungsfreudigkeit. Der Ingenieur Henry R. Campbell entwickelte zeichnerisch einen Typ Lokomotive, der schwer und gut kurvenläufig sein sollte. Obendrein verteilte er das Gewicht der Maschine sehr ausgewogen auf die Antriebs- bzw. Laufräder im Drehgestell. Er ließ sich im Februar 1836 einen Lokomotivtyp patentieren, den es zu dem Zeitpunkt erst nur auf dem Papier gab. Mit James Brooks aus Philadelphia fand er einen ortsansässigen Unternehmer, der gewillt war die Lokomotive zu bauen und die damit verbundenen technische und finanziellen Risiken einzugehen. Das Ergebnis war die "Campbell". Sie wurde am 8. Mai 1837 der Öffentlichkeit vorgestellt.



 

Hintergrund: Zeichnung der "Campbell"

Laufgestell der Lokomotive "Campbell"