East Indian Railway
Typ 2-2-2 (1A1)

Die East Indian Railway begann in Kalkutta, und zwar mit der wichtigen Hauptlinie das Gangestal aufwärts gegen Westen. Die Postzüge aus den ersten Tagen waren von allerhöchster Bedeutung, so dass zunächst zehn hübsche kleine 1A1-Singles-Maschinen mit Einachsantrieb - ausschliesslich für diese Aufgabe gebaut wurden. Diese Maschinen der East Indian erhielten von Anfang an einen grossen Baldachin über dem Führerstand. Zu jener Zeit rekrutierten sich die Lokomotivführer der Postzüge noch ausnahmslos aus Europäern, die des Schutzes vor der Hitze und dem gleissenden Licht der indischen Sonne bedurften. Die Lokomotiven selbst waren von sehr einfacher Ausführung. Sie ähnelten mit ihrem kleinen Radstand ein wenig der "Lady of the Lake"-Klasse der London and North Western, hatten jedoch ein ebenes, rundum verlaufendes Trittbrett. Die Zylinder hatten 381 mm Durchmesser und 558 mm Kolbenhub, die Treibräder 1981 mm Durchmesser. Für jene Zeit wies die Feuerbüchse einen verhältnismässig grossen Rauminhalt auf, die einen Rauminhalt von 1,7 m² hatte. Der Schlepptender faßte insgesamt 6,3 m³ Wasser.

Eine dieser Maschinen, die EIR Nr. 22 "Fairy Queen" (Kitson 481/1855) ist als älteste noch vorhandene indische Lokomotive im Eisenbahnmuseum New Delhi erhalten geblieben.



Fawn
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8. 6. 2000

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Technische Daten
Gesellschaft EIR
Hersteller Kitson of Leeds
Anzahl 10
Fahrwerk 2-2-2 (1A1)
Spurweite 1676 mm
Rostfläche 1,7 m²
Zylinder-Ø (2) 305 mm
Kolbenhub 559 mm
Leistung 97 kW
Treibrad-Ø 1829 mm
Gewicht 26 t
Geschwindigkeit 40 km/h
Baujahr 1855