Eisenbahn in Österreich
k.k. österreichischen Staatsbahnen
106

Österreich
19.08.2006
Mi.-Nr. 2608

Eisenbahn

Pyhrnbahn
Tunnel

Die Baureihe 106 waren Schnellzug-Schlepptenderlokomotiven der kkStB und der Südbahn mit Zweizylinder-Verbundtriebwerk. Durch kleine Verbesserungen an der Baureihe 6 entstand die Baureihe 106. Insgesamt wurden 99 Stück von der Lokomotivfabrik Floridsdorf, der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik und der Lokomotivfabrik der StEG geliefert. Gleichzeitig mit der kkStB beschaffte die Südbahn 27 Stück der Reihe 106. Die von der Lokomotivfabrik Floridsdorf, der Lokomotivfabrik der StEG und der staatliche Maschinenfabrik Budapest gelieferten Maschinen wurden als 106.101 – 122 und 106.125 – 129 eingereiht. Die Südbahnmaschinen hatten noch Federwaagventile (Gölsdorf war bei der kkStB schon zu Poppventilen übergegangen) und waren in Marburg und Nagykanizsa stationiert.

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen 42 Stück zur BBÖ. 43 Stück bildeten bei der CSD die Reihe 264.1. Bei der PKP wurden acht Stück als Reihe Pd13 eingeordnet. Die JDŽ (104.001) und die FS (554.001) erhielten je eine Maschine. Die übrigen Maschinen waren Kriegsverluste oder wurden ausgeschieden, bevor sie in das Reihenschema der verschiedenen Bahngesellschaften aufgenommen wurden. Die DRB gab den 1938 übernommenen 17 Stück die Reihenbezeichnung 13.1, ließ sie aber bald in Vorheiz- und Waschanlagen umbauen. Die CSD schied ihre Loks bis 1946 aus.


Technische Daten
Nummern 106.01 - 106.99
106.101 - 106.122
106.125 - 106.129
Hersteller Floridsdorf
Wiener Neustadt
StEG
Budapest
Achsfolge 2'B
Spurweite 1.435 mm
Rostfläche 3 m²
Heizfläche 140,5 m²
Dampfdruck 13 kg/cm²
Zylinder-Ø (1) 500 mm
(1) 750 mm
Kolbenhub 680 mm
Treibrad-Ø 2.140 mm
Laufrad-Ø 1.034 mm
Länge 16.415 mm
Gesamtgewicht (ohne Tender) 56,2 t
Reibungsgewicht 28,6 t
Geschwindigkeit 90 km/h
Baujahre 1898 - 1902