Eisenbahn in Österreich
Südbahn
17c

Gambia
2002
Mi.-Nr. 5095 aus Kleinbogen

Lokomotiven aus aller Welt

 

Die Reihe 17c der Südbahn war eine stärkere Varianten der Reihen 17a und 17b. Die Lokomotivfabrik Floridsdorf lieferte zunächst zwei Prototypen mit den Betriebsnummern 326 und 327. Von dieser Reihe wurden bis 1901 62 Stück gebaut. Sie war die Standard-Reisezuglok der Südbahn. Außer den beiden oben genannten Maschinen hatten sie noch die Nummern 372 – 431. Sie wurden außer von Floridsdorf auch noch von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik und in Budapest gebaut. Die Maschinen dieser Reihen waren in Wien, Marburg, Triest und Kanizsa stationiert.

Die beiden Prototypen der Reihe 17c wurden bei der BBÖ der Reihe 403 zugeordnet. Die restlichen Maschinen wurden BBÖ 503.01 – 23, SHS/JDŽ 103 und DSA/MÁV 226.001–021. Einige der MÁV-Maschinen kamen nach 1945 zur JDŽ, eine kurzfristig zur CSD. Sieben der BBÖ-Loks wurden 1924 – 1927 an die Graz-Köflacher Eisenbahn (GKB) verkauft; sie erhielten dort die Nummern 372, 398–400, 403, 406, 409 und 415. Die Nummer 372 ist im Eisenbahnmuseum Strasshof fahrfähig für Nostalgiezüge erhalten.

Die BBÖ schied ihre Maschinen in den 1930er Jahren aus, die MÁV hatte ein paar Maschinen bis 1950 im Einsatz.


Österreich
5.12.2003
Mi.-Nr. 2455

Meine Marke

GKB 372

Technische Daten

Gesellschaft
SB
BBÖ

JDŽ
MÀV
Reihe
17c
403
503
103
226
Nummern
SStB
 
326, 327, 372 - 431
403.01 - 02
503.01 – 23
Reihe 103
226.001 – 021
Hersteller Floridsdorf
Wiener Neustadt
Budapest
Anzahl 62
Achsfolge 2'B
Spurweite 1.435 mm
Rostfläche 2,33 m²
Heizfläche 131,5 m²
Dampfdruck 13,0 kg/cm²
Zylinder-Ø 425 mm
Kolbenhub 600 mm
Leistung 610 PS
Treibrad-Ø 1.740 mm
Laufrad-Ø 970 mm
Länge (ohne Tender) 9.176 mm
Diestgewicht (ohne Tender) 47,72 t
Reibungsgewicht 28 t
Geschwindigkeit 90 km/h
Baujahre 1885, 1891 -1901