Eisenbahn in Österreich
Baureihe 5090

Österreich
17.07.1998
Mi.-Nr. 2262

100 Jahre Pinzgaubahn

 

Nach dem Erfolg auf der Murtalbahn (STLB) mieteten die ÖBB den VT 34 und führten im Sommer 1983 und führte Probefahrten im Waldviertel durch, anschließend beschafften sie zunächst fünf Fahrzeuge dieser Baureihe. Diese erhielten die Baureihenbezeichnung 5090 und unterschieden sich technisch nicht wesentlich von ihren Vorgängern, lediglich die Drehfalttüren wurden durch besser dichtende Schwenktüren ersetzt. Anders als die StLB beschafften die ÖBB jedoch keine Steuer- oder Beiwagen, die Triebwagen sollten stets solo eingesetzt werden.

Bald wurden zwei weitere Triebwagen bestellt, die im Jahre 1993 geliefert wurden und sich von ihren Vorgängern nur durch die Lackierung unterschieden, jedoch von Bombardier stammen.

Mitte der Neunziger Jahre beschaffte man eine dritte Serie von 5090er, welche sich im Innen- und Außendesign erheblich von ihren Vorgängern unterschieden, technisch jedoch weitgehend gleich waren. Anstelle der Klappsitze ordnete man zwei klappbare Längsbänke an, um auch die Beförderung von Fahrrädern zu ermöglichen. Von den zehn Fahrzeugen, welche alle im Laufe des Jahres 1995 geliefert wurden, kam eines wiederum in den Pinzgau, sechs ins Ybbstal und lediglich drei auf die Krumpe, was aber angesichts des mittlerweile doch ziemlich eingeschränkten Verkehrs durchaus ausreichte.


Technische Daten
Gesellschaft ÖBB
Hersteller Knotz/Bombadier
Achsfolge Bo'Bo'
Spurweite 760 mm
Motorleistung 235 kW
Generatorleistung 212 kW
Treibrad-Ø 760 mm
Länge 18.000 mm/18.300 mm
Gesamtgewicht 28,8 t
Achslast 7,2 Mp
Geschwindigkeit 70 km/h
Baujahre 1983 - 1995