Österreichische Bundesbahnen
1020

Als Weiterentwicklung der E 93 entstand 1940 bei der AEG die Reihe E 94 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, die sich im Aufbau und Triebwerksanordnung nur wenig von ihrer Vorgängerin unterschied. Zusätzlich wurde noch eine fremderregte elektrische Widerstandsbremse eingebaut, außerdem unterstützen zwei Federtöpfe den auf den Drehgestellen aufliegenden Brückenrahmen. Brücke und Aufbauten sind vollkommen geschweißt. In den ersten Bauserien wurden die weiterentwickelten Motoren der Reihe E 445 verwendet. Spätere Lieferungen haben verschiedene Motoren mit höherer Leistung erhalten. Lieferfirmen waren außer der AEG auch Henschel, Krupp, Kraus-Maffei, Elin, Lofag, SSW und BBC. Nach dem Krieg verblieben 44 Lokomotiven bei der ÖBB. Sie wurden modernisiert. Erkennbar sind sie an den zwei großen Frontfenstern.


Tuvalu
- Nanumea
8. 2. 1985

Lokomotiven



ÖBB 1110.5 und 1020.14
Madagaskar
24. 1. 1989

Lokomotiven und Autos


Guinea-Bissau
25. 9. 2006

Verkehrsmittel



1020.001/Personenzug/Gries am Brenner
Österreich
15. 7. 2017

150 Jahre Brennerbahn


Technische Daten
Gesellschaft ÖBB
Nummern 1020.01 - 1020.47
Hersteller Kraus-Maffei
AEG
Floridsdorf
Achsanordnung Co'Co'
Spurweite 1435 mm
Stromsystem 16 2/3 Hz, 15 kV
Anzahl der Motoren 6
Anfahrzugkraft 37000 kg
Stundenleistung 3300 kW
Dauerleistung 3000 kW
Leistungskennziffer ca. 27,8 kW/t
Treibrad-Ø 1250 mm
Länge 18600 mm
Dienstlast 118,5 t
Reibungslast 118,5 t
Achslast 20,0 t
Geschwindigkeit 90 km/h
Baujahre 1940 - 1946