Eisenbahn in Österreich
Persönlichkeiten
Karl Gölsdorf

Zentralafrika
31.12.1986
Mi.- Nr. 1261 auch Block 404

150 Jahre Eisenbahn in Deutschland

DB 103.1

Karl Gölsdorf


Er war der Schöpfer sämtlicher Lokomotivtypen der k.k. österreichischen Staatsbahnen (kkStB) vom Jahre 1893 bis zu seinem frühen Tod am 17. März 1916. Innerhalb weniger Jahre bewirkte Gölsdorf eine wahre Revolution im österreichischen Lokomotivbau. So war er mit 25 Grundtypen, die in insgesamt 47 Varianten gebaut wurden, der erfolgreichste Dampflokkonstrukteur der Donaumonarchie. Der am 8. Juni 1861 in Wien. geborene Sohn des aus Sachsen gebürtigen und späteren Maschinendirektors der k.k. priv. Südbahngesellschaft, Lois Adolf Gölsdorf, absolvierte die Technische Hochschule, bevor er im Jahre 1884 in das Konstruktionsbüro der Maschinenfabrik der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (StEG) eintrat. Ab 1892 wechselte Karl Gölsdorf in die Generaldirektion der k.k. Staatsbahnen über, wo er in maßgeblichen Stellungen alle Ränge bis zum Sektionschef {1913) durchlief. Somit hatte er die höchste Stufe einer Ingenieurskarriere im Staatseisenbahndienst erreicht. Gölsdorf verstand es, Eleganz und Ästhetik mit der Funktion und Leistung einer Dampflokomotive in idealer Weise zu verbinden. Nicht umsonst wurden vier seiner Schöpfungen anlässlich der Mailänder Verkehrsausstellung im Jahre 1906, wie schon sechs Jahre zuvor in Paris, mit dem Grand Prix für hervorragende Konstruktion und exakte Werkstättenausführung ausgezeichnet. Noch nach seinem Tod beeinflussten seine Ideen den Dampflokbau in Europa.


Österreich
22.03.2011
Mi.- Nr. 2916

150. Geburtstag von Karl Gölsdorf

kkStB 310

Karl Gölsdorf


Persönliche Daten
Geburtsdatum 8. Juni 1861
Geburtsort Wien
Beruf Ingenieur
Todestag 17. März 1916