k.k. österreichischen Staatsbahnen
29

Die Dampflokomotivreihe kkStB 29 war eine Personenzug-Tenderlokomotivreihe der k.k. österreichischen Staatsbahnen (kkStB). 1912 wurden 36 Stück Heißdampflokomotiven von der Böhmisch-Mährischen Maschinenfabrik und der Lokomotivfabrik Floridsdorf als Reihe 29 geliefert. Alle Maschinen bekamen eine leichte Blech-Version des Rihosek-Kobelrauchfanges, der mit den "Rihosek-Nasenlöchern" zur besseren Rauchableitung versehen war.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam eine Maschine als JDŽ 116-017 zu den Jugoslawischen Eisenbahnen (JDŽ) und neun Stück zu den Polnischen Staatsbahnen (PKP) als Reihe OKl11. Die restlichen 26 Stück blieben den Österreichischen Bundesbahnen (damals BBÖ). Nach 1938 wurde die Reihe von der Deutschen Reichsbahn (DRB) als 75.8 bezeichnet. Auch die polnischen Lokomotiven und die jugoslawische Maschine kamen im Zuge der Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs zur DRB und wurden in die Reihe 75.8 eingeordnet.

Nach 1945 wurden noch 16 Stück bei den ÖBB als Reihe 175 eingeordnet, fünf kamen zur PKP, sieben zur JDŽ und eine als 354.0505 zu den Tschechischen Staatsbahnen (ČSD).

Bei der ÖBB wurde die letzte Maschine dieser Reihe 1962 abgestellt. Die 175.817 ist als letzte ihrer Art im Eisenbahnmuseum Strasshof erhalten geblieben.



175.813/Lokomotivpersonal
Güterzug/Weichenstellhebel/Bahnhof
Österreich
10. 7. 2010

125 Jahre Grenzlandbahn Spielfeld-Straß - Bad Radkersburg


Technische Daten
Gesellschaft kkStB
Nummern 29.01 - 36
Hersteller BMMF
Floridsdorf
Achsfolge 1'C1'
Spurweite 1.435 mm
Rostfläche 2 m²
Heizfläche 87,3 m²
Dampfdruck 14 kp/cm²
Zylinder-Ø
- Hochdruck
- Niederdrucj
 
(1) 450 mm
650 mm
Kolbenhub 720 mm
Treibrad-Ø 1.614 mm
Laufrad-Ø 870 mm
Länge 12.016 mm
Dienstgewicht 68,3 t
Reibungsgewicht 39,6 t
Geschwindigkeit 80 km/h
Baujahr 1912