Eisenbahn in Deutschland
Deutsche Reichsbahn Gesellschaft
45

Südjemen
24.08.1983
Mi.-Nr. 325 aus Block 13

Lokomotiven

 

Von 1936 bis 1937 entwickelte die Firma Henschel die stärkste deutsche Dampflokomotive. Zunächst wurden nur zwei Maschinen gebaut und erprobt. Im Jahre 1940 folgte eine zweite Serie mit 26 Maschinen. Die Lokomotiven hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und leisteten 2.800 PSi. Immer wieder auftretende Kesselschäden verlangten eine Herabsetzung des Dampfdrucks auf 16 kp/cm². Ab 1950 rüstete die DB mehrere Maschinen mit neuen Stehkesseln mit Verbrennungskammer und mit mechanischer Rostbeschickung aus. In einigen Maschinen wurde auch eine Stoker-Einrichtung eingebaut.


Zentralafrika
16.07.1984
Mi.-Nr. 1030

Lokomotiven

George Stephenson

Tuvalu
17.03.1985
Mi.-Nr. 41 und 42

Lokomotiven

 

Technische Daten

Gesellschaft DRG
Nummern 45 001 - 027
Hersteller Henschel
Achsfolge 1'E1'
Rostfläche 4,47 m²
Heizfläche 269,02 m²
Überhitzer 120,00 m²
Dampfdruck 16 kp/cm²
Zylinder-Ø 520 mm
Kolbenhub 720 mm
Leistung 2.059 kW
Treibrad-Ø 1.600 mm
Laufrad-Ø vorn 1.000 mm
Laufrad-Ø hinten 1.250 mm
Länge 25.645 mm
Lokdienstlast 125,5 t
Lokreibungslast 97,2 t
Achslast 19,7 t
Tender 2'3 T 38
2'3 T 29 Stoker
Geschwindigkeit 90 km/h
Baujahre 1936 - 1937