Deutsche Reichsbahn
99 771-794

Durch Kriegsverluste und durch die Überalterung eines großen Teiles des noch vorhandenen Maschinenparkes, ergab sich auf den sächsischen Strecken nach 1945 ein akuter Mangel an leistungsfähigen Lokomotiven. Um hier wirksame Abhilfe zu schaffen, gab die Deutsche Reichsbahn den Auftrag zum Bau neuer leistungsfähiger Heißdampflokomotiven. Die ersten 16 Exemplare lieferte der Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg in den Jahren 1952 und 1953. In der formalen Gestaltung entsprachen die Maschinen weitgehend den Einheitslokomotiven der Reihe 99.70. Beim Bau wandte man jedoch die neuesten Erkenntnisse des Maschinenbaues an. So wurden die meisten Baugruppen geschweißt, darunter natürlich auch der Kessel. Die Laufachsen waren wiederum in Bissel-Gestellen gelagert. Bei der Treibachse wurde auf Spurkränze verzichtet. Je nach Bedarf konnte die Lokomotive wahlweise mit Kupplungsköpfen der gebräuchlichen Bauarten ausgerüstet werden. Ab 1970 wurden sie als Reihe 9917 geführt. Bei der Deutschen Bahn wurden sie schließlich mit den Nummern 099 736 757 gekennzeichnet.



99 1775 (ex 99 775)
Fabr.-Nr. 30.014
Strecke Cranzahl - Oberwiesenthal
Deutsche Demokratische Republik
20. 3. 1984

Schmalspurbahnen der DDR


Tuvalu
19.03.1985

Lokomotiven



99.77-79 mit Personenzug der Fichelbergbahn
Niger
28. 5. 2016

Dampflokomotiven


Technische Daten

Gesellschaft DR
Hersteller VEB Karl Marx
Anzahl 26
Fahrwerk 1'E1' h2
Gattung K 57.9
Spurweite 750 mm
Rostfläche 2,57 m²
Heizfläche 76,10 m²
Überhitzer 27,00 m²
Dampfdruck 14 kp/cm²
Zylinder-Ø 450 mm
Kolbenhub 400 mm
Treibrad-Ø 800 mm
Laufrad-Ø 550 mm
Länge 11.300 mm
Lokdienstlast 58,00 t
Lokreibungslast 45,00 t
Geschwindigkeit 50 km/h
Baujahre 1952 - 1956