Deutsche Bundesbahn
403 (Intercity)

Nach den Erfolgen des internationalen TEE-Schnellverkehrs nahm die DB 1971 ihr neues Intercity-Netz noch schnellerer Inlandsverbindungen in Betrieb. Man verwendete, meist von den Schnellzugloks Reihe E 103 gezogene kurze Wagenzüge, die nur die erste Wagenklasse führten. Man war sich aber auch der Vorteile bewußt, die Triebzüge mit Allachsantrieb durch das höhere Reibungsgewicht und die gleichzeitig niedrigeren Achslasten im Vergleich zu lokbespannten Zügen bieten. Die Deutsche Bundesbahn gab daher drei elektrische Schnelltriebzüge in Auftrag, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h auch der Entwicklung noch schnellerer Fahrzeuge dienen sollten und die 1973 als Baureihe ET 403 abgeliefert wurden. Jede Garnitur besteht aus vier Wagen mit Allachsantrieb und automatischer Kupplungen. Die Endtriebwagen (Reihe 403) besitzen einen Führerstand und tragen die Stromabnehmer, die ebenfalls angetriebenen Mittelwagen (Reihe 404) sind ohne Führerstand. Die eigenwillige windschnittige Vorderpartie der Züge verhalf ihnen schon bald zu dem Spitznamen "Donald Duck".

Die Fortschritte des Schnellzugwagenbaues in Deutschland führten zu immer geringeren Wagengewichten; bei den Kästen dieser Triebzüge ging man wieder einen Schritt weiter. Erstmals verwendete man Großstrangpreßprofile aus Aluminium bei Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen. Ergebnis war eine Achslast unter 15 t. Im Mai 1974 nahmen die Triebzüge ihren regulären Dienst auf einer der längsten Inlandsstrecken - 781 km mit sechs Zwischenhalten zwischen München und Bremen - auf. Sie waren bei den Reisenden sehr beliebt. Das Jahr 1979 brachte das Ende dieser Einsätze. Das IC-System der Deutschen Bundesbahn wurde in großem Maße umgestaltet. Seit 1982 hat die Lufthansa die Triebwagenzüge gemietet. Sie fuhr damit den Lufthansa-Airport-Express zwischen den Flughäfen Düsseldorf und Frankfurt.



InterCity
Deutschland
15. 4. 1975

Für die Jugend



IC
Tuvalu Nui
7. 8. 1987

Lokomotiven



SNCF TGV/JNR Shinkansen/VIA Turbotrain
BR Inter-City 125/DSB Lytong/DB 403 als IC
Dschibuti
9. 6. 1981

200. Geburtstag von George Stephenson



IC
Grenadinen von Grenada
15. 6. 1982

Berühmte Züge



Der Adler/403 (IC)Reihen 44 und 50/Reihe VT 115
Dschibuti
22. 4. 1985

150 Jahre deutsche Eisenbahn



403 als IC/Reihe 111
Guinea
18. 12. 1985

150 Jahre deutsche Eisenbahn



InterCity Reihe 403/Werner von Siemens
Zentralafrika
31. 12. 1986

150 Jahre Eisenbahn in Deutschland



Rudolf Diesel/V 200 der DB/Fliegender Kölner/403 als Lufthansa-Expreß
Komoren
27. 12. 1988

Persönlichkeiten



InterCity
Kambodscha
1989

Schienenfahzeuge



Micheline ZM 517 Tsikirity/RAm TEE I der NS bzw. SBB
InterCity Reihe 403 als Lufthansa-Express/DD40 AX der UP
Madagaskar
24. 1. 1989

Lokomotiven und Autos



403 (IC)
Tansania
5. 7. 1995

SINGAPORE '95



Lufthansa-Express
St. Vincent und Grenadines
3. 10. 1995

Der Welt größter Reisezüge



Lufthansa-Express
Madagaskar
6. 11. 1998

Transportmittel



Lufthansa-Express
Burkina Faso
10. 11. 1998

Lokomotiven der Welt



Lufthansa-Expreß
Bhutan
21. 7. 1999

Eisenbahnen aus aller Welt



APT-P/403 "Lufthansa-Expreß"/XPT
HST 125/TGV-PSE/RTG
Komoren
27. 4. 1999

Lokomotiven aus aller Welt



Lufthansa-Expreß
Liberia
1. 9. 2001

Eisenbahnen der Welt (II)



Lufthansa-Expreß
Liberia
1. 9. 2001

Eisenbahnen der Welt (VI)



Lufthansa-Expreß
Gambia
2003

Eisenbahnen


Technische Daten

Gesellschaft DB
Hersteller LHB
Achsfolge Bo'Bo'+Bo'Bo'+Bo'Bo'+Bo'Bo'
Spurweite 1435 mm
Stromsystem 16 2/3 Hz 15 kV
Nennleistung 3840 kW
Treibrad-Ø 1050 mm
Länge 109220 mm (4 Wagen)
Gewicht 235,7 Mp
Achslast 14,7 Mp
Sitzplätze gesamt 183
Geschwindigkeit 200 km/h
Baujahre 1973 ff.