Eisenbahn in Deutschland
Baureihe ET 165 (DRG)
Baureihe ET 275 (DR)
Baureihe 475 (DB)

Deutschland
- Berlin
18.01.1971

Berliner Verkehrsmittel

Nr. 3769
- später ET 165 825

Triebwagenführer
Reisende

Nach jahrzehntelangen Vorarbeiten begann in den Jahren 1924 bis 1927 der elektrische Zugbetrieb auf den nördlichen Vorortstrecken der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen, 1928 folgte die Umstellung der Stadtbahn und ihrer Ausläufer in die östlichen und westlichen Vororte, und 1929 war mit der Aufnahme des elektrischen Betriebes auf der Ringbahn "die große Elektrifizierung" im wesentlichen abgeschlossen.

Für das zu diesem Zeitpunkt ca. 250 Streckenkilometer umfassende elektrisch betriebene Netz entstanden nach mehreren Versuchsbaureihen die charakteristischen Berliner Stadtbahnwagen ET/ES/EB 165 (Trieb-, Steuer- und Beiwagen), mit denen am 11. Juni 1928 der elektrische Betrieb auf der Stadtbahn begann. Sie sind Deutschlands meistgebaute Triebwagenserie: 1.276 S-Bahn-Wagen dieser Bauart (= 638 Viertel-[Zweiwagen]Züge) wurden in den Jahren 1928 bis 1930 in Betrieb genommen. Als Baureihe 475, zwischenzeitlich mehrfach umgebaut, verkehrten sie bis ins Jahr 1999 auf dem S-Bahn-Netz Berlins.

Taschenbuch Deutsche Triebwagen


Technische Daten

GesellschaftDRG/DR/DB
HerstellerAEG/SSW/BEW
AchsfolgeBo'Bo'+2'2'
Spurweite1.435 mm
GattungC 4+BC 4/C 4 + C 4
Stromsystem800 V
Nennleistung440 kW
Treibrad-Ø900 mm
Laufrad-Ø900 mm
Länge35.460 mm
Gewicht66,6 Mp
Achslast12,5/12,6 Mp
Sitzplätze gesamt115 - 127/125
Höchstgeschwindigkeit80 km/h
Baujahre1927 - 1930