Eisenbahn in Deutschland
Bauwerke
Göltzschtalbrücke

Deutschland
- DDR
21.09.1976
Mi.-Nr. 2166

Brücken in der DDR

 

Im Südwesten Sachsens fahren die Züge zwischen Reichenbach und Netzschkau über eine Brücke, die als Bauwerk der Superlative bezeichnet werden kann. Entstanden ist die Göltzschtalbrücke zwischen 1846 und 1851 durch den Bau einer Verbindung zwischen den Handels- und Gewerbezentren Leipzig und Nürnberg. Mit 78 Metern war sie damals die höchste Eisenbahnbrücke der Welt; ihre Länge beträgt 574 Meter.

Technisch-ökonomische Faktoren bestimmten die Wahl der Baustoffe. Die Brücke besteht daher überwiegend aus "Backsteinen", die aus schnell errichteten großen Ziegeleien an der Eisenbahnstrecke kamen. Abgesehen vom Ausbessern des Mauerwerks, mußten bisher bei größeren Maßnahmen vor allem die Brückenkrone verbreitert sowie Fahrbahn, Brüstung und Reparaturanlage erneuert werden. Der fast 150 Jahre alte Viadukt ist auch den höheren Anforderungen der Zukunft noch vollauf gewachsen.


Deutschland
06.11.1990
Block 22 mit Mi.-Nr. 1481 und 1482

1. Jahrestag der Grenzöffnung

Brücke über den Templiner See
Hohenzollernbrücke
Göltzschtalbrücke

Deutschland
14.10.1999
Mi.-Nr. 2082

Brücken

 

Komoren
01.10.2008
Mi.-Nr. 1871 aus Kleinbogen

Schnellzüge aus aller Welt

Baureihe 403
Göltzschtalbrücke

Technische Daten
Baustoff Ziegel
Anzahl ca. 26 Mill.
Länge 574 m
Höhe 78 m
Bogenspannweite 30,9 m
Baukosten 6.600.000 Goldmark
Bauzeit 1845 - 1851