Nahverkehr in Deutschland
Leipzig
Straßenbahn

Deutschland
- DDR
23.09.1969
Mi.-Nr. 1504

20 Jahre DDR

Straßenbahnstrecke

Nach der Elektrifizierung nahmen am 17. April 1896 die Große Leipziger Straßenbahn (GLSt) und die Leipziger Elektrische Straßenbahn (LESt) ihren Linienbetrieb auf. Um 1900 wird die Leipziger Außenbahn AG (LAAG) gegründet, die sich um eine Verbindung nach Schkeuditz, damals in Preußen, bemühte. Durch die starke Nachfrage wurde diese Linie dann zweigleisig ausgebaut.

Die Große Leipziger Straßenbahn und die Leipziger Elektrische Straßenbahn schlossen sich 1916 zusammen und wurden 1919 von der Stadt übernommen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte nach und nach eine langsame Erneuerung des Fuhrparks, so zum Beispiel 1951 mit Neubauwagen vom VEB Lokomotiv- und Waggonbau Werdau oder mit Gotha-Gelenktriebwagen. 1969 wurden die ersten Tatra-Straßenbahnen eingeführt und übernahmen bis Ende der 1980er Jahre den kompletten Linienbetrieb.

Seit 1993 bestehen die Verkehrsbetriebe als GmbH. Um den großen Fahrgastschwund entgegenzuwirken, setzten die LVB ab 1995 Niederflurgelenkwagen ein. Die LVB betreiben 14 Straßenbahnlinien. Das Streckennetz ist mit 148,3 km Streckenlänge und 515 Haltestellen nach Berlin das zweitgrößte Straßenbahnnetz Deutschlands.


Deutschland
- DDR
20.05.1986
Mi.-Nr. 2250

Leipziger Herbstmesse 1977

Friedrich-Engels-Platz

Deutschland
- DDR
20.05.1986
Mi.-Nr. 3016

Technische Denkmale

GLS
Typ 13 Nr. 500

Technische Daten
  Typ ? Typ 13
Gesellschaft GLS
Nummern 201 - 335 416 - 505
Hersteller Breslauer AG
für Eisenbahnwagenbau
Centralwerkstätten der GLSt
Achsfolge A1 B
  Typ ? Typ 13
Spurweite 1.458 mm
Leistung 22 kW 2 x 16 kW
Länge 7.500 mm  
Baujahre 1896 - 1897 1906