Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung
P 10

Die Gattung P 10 stellte den Abschluß der Entwicklung von Personenzuglokomotiven in Preußen dar und war zugleich der Übergang zu den neuen Einheitslokomotiven. Der Entwurf reicht bis 1919 zurück, die Fertigung bei Borsig verzögerte sich jedoch bis zum Jahre 1922. Die P 10 war die einzige vierfach gekuppelte und leistungsstärkste Personenzuggattung der deutschen Länderbahnen. In Süddeutschland waren die Maschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h recht beliebt und zeichneten sich mehrfach aus. Bis zum Jahre 1927 wurden 260 Lokomotiven von verschiedenen Firmen gebaut. Im Sommer 1967 wurden die letzten 3 Exemplare in Stuttgart ausgemustert. Bei der Deutschen Reichsbahn erfolgte ein Umbau in die Reihe 22.



39 196
Libyen
1. 4. 1984

Deutsche Lokomotiven


Bhutan
21. 7. 1999

Eisenbahnen aus aller Welt



39 230
Guinea
10. 12. 2000

Deutsche Lokomotiven


Technische Daten
Gesellschaft KpEV
Nummern 39 001 - 39 260
Hersteller Borsig
Fahrwerk2-8-2 (1'D1')
Spurweite1.435 mm
Rostfläche4,07 m²
Heizfläche218,16 m²
Überhitzer82,00 m²
Dampfdruck14 kp/cm²
Zylinder-Ø(3) 520 mm
Kolbenhub660 mm
Leistung1.620 PS
Treibrad-Ø1.750 mm
Laufrad-Ø vorn1.000 mm
Laufrad-Ø hinten1.100 mm
Länge22.980 mm
Lokdienstlast110,4 Mp
Lokreibungslast75,7 Mp
Achslast19,4 Mp
Tenderpr 2'2' T 31,5
2'2' T 34
Geschwindigkeit110 km/h
Baujahr1922