Eisenbahn in Deutschland
Deutsche Reichsbahn Gesellschaft
SVT 877 "Fliegender Hamburger"

Deutches Reich
10.7.1935
Mi.-Nr. 582

100 Jahre deutsche Eisenbahn

 

Am 15. Mai 1933 morgens 8.02 Uhr verließ der "Fliegende Hamburger" den Lehrter Bahnhof in Berlin, um seine erste planmäßige Fahrt nach Hamburg anzutreten. Mit dieser Reise wurde eine neue Epoche im Schnellverkehr der Schienen und beim Bau von Triebwagen eingeleitet. Dem Bau dieses weltberühmten Fahrzeuges, mit der ursprünglichen Betriebsnummer 877 a/b, waren eingehende Modell- und Windkanalversuche vorausgegangen. Der zweiteilige Triebzug war von 1931 bis 1932 bei der WUMAG als Stahlleichtbau-Konstruktion entstanden. Die elektrische Ausrüstung und die beiden Tatzlagermotoren im Jakobs-Drehgestell lieferte die SSW. Von Maybach kamen die beiden Dieselmotoren, die jeweils in den End-Drehgestellen ihren Platz erhielten. Der "Fliegende Hamburger" war nahezu 25 Jahre im Einsatz, bei Versuchsfahrten erreichte er 175 km/h.

Der Triebwagen erhielt bei der Deutschen Bundesbahn die Bezeichnung VT 04.0. Er wurde bis 1957 eingesetzt. Danach kam er ins Verkehrsmuseum Nürnberg. Dort ist der Führerstand erhalten.


Tuvalu
18.9.1985
Mi.-Nr. 330 und 331

Lokomotiven

 

Madagaskar
27.4.1993
Mi.-Nr. 1488

Bedeutende Erfinder

SVT 877
"Fliegender Hamburger"

Rudolf Diesel


Liberia
25.8.1999
Mi.-Nr. 2471 aus Kleinbogen

Lokomotiven aus aller Welt

 

Österreich
5.12.2003
Mi.-Nr. 2456

Meine Marke (Markenbuch "Exoten der Eisenbahnen")

Der "Fliegende Hamburger" vor Beginn der ersten Fahrt

Deutschland
5.10.2006
Mi.-Nr. 2560

Für die Wohlfahrtspflege

SVT 877

Bahnhof Hamburg-Altona


Technische Daten

Gesellschaft DRG
Hersteller WUMAG
Gattung BPw 6 üK
Achsfolge 2'Bo'2'
Spurweite 1.435 mm
Motor Maybach 12 Zyl. G05
Motorleistung 2 x 302 kW
Kraftübertragung elektrisch
Treibrad-Ø 1.000 mm
Laufrad-Ø 900 mm
Länge 41.906 mm
Gewicht 77,4 t
Achslast 16,4 t
Sitzplätze gesamt 102
Geschwindigkeit 160 km/h
Baujahr 1932