Eisenbahn in Deutschland
Königlich-Preußische Eisenbahn-Verwaltung
T 12

Deutschland
- Berlin
18.01.1971
Mi.-Nr. 379

Berliner Verkehrsmittel

74 1015
Vorortzug mit Abteilwagen

Die Lokomotiven der Bauart T 12 der Preußischen Staatsbahn sind besonders als Triebfahrzeuge der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen der zwanziger und dreißiger Jahre bekannt geworden. Auf den nicht elektrifizierten Strecken traten sie z. T. bis in die sechziger Jahre Dienst. Insgesamt 1.014 dieser "Stadtbahnlokomotiven" sind von den Lokomotivfabriken Borsig in Berlin, Hohenzollern in Düsseldorf und der Elsässischen Maschinenbau-Gesellschaft in Grafenstaden gefertigt worden; sie waren auch im Vorortverkehr vieler anderer deutscher Städte und von weiteren Bahngesellschaften (Saarbahnen, Lübeck-Büchener Eisenbahn) eingesetzt. Nach Gründung der Deutschen Reichsbahn wurden sie als Baureihe 744-13 geführt und erhielten die Nummern 401 - 1321. Die letzten Maschinen wurden 1968 ausgemustert. 2 Lokomotiven sind erhalten.


Deutschland
02.07.2009
Mi.-Nr. 2745

100 Jahre Eisenbahnfährverkehr Sassnitz - Trelleborg

Baureihe 74 4-13
Personenzug
Eisenbahnfähre
Fährbahnhof Sassnitz

Technische Daten

Gesellschaft KPEV/LBE
Hersteller Borsig
Hohenzollern
Elsässische Maschinenbau
Achsfolge 1'C
Spurweite 1.435 mm
Rostfläche 1,69 m²
Heizfläche 105,37 m²
Überhitzer 33,40 m²
Dampfdruck 12 kp/cm²
Zylinder-Ø (2) 540 mm
Kolbenhub 630 mm
Leistung 870 PSi
Treibrad-Ø 1.500 mm
Laufrad-Ø vorn 1000 mm
Länge 11.800 mm
Lokdienstlast 67,2 t
Lokreibungslast 51,5 t
Achslast 17,7 t
Geschwindigkeit 80 km/h
Baujahre 1902 - 1921

Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven