Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée
Nummern 6000 - 6480

Die Paris-Lyon-Mediterrannée (PLM) ließ 1909 zwei Prototypen der Achsfolge 231 (2'C1') bauen, eine mit einfacher Dampfdehnung (Nr. 6101 - später 231 A 1, umgebaut in 231 E 1), die andere in Verbundart (Nr. 6000 - später 231 C 1 und 5-231 C 1). Mit den beiden PLM-Pazifiks wollte man den Wirkungsgrat untersuchen; die Verbundlokomotive verwendete Naßdampf, die einfache Maschine erhielt einen Überhitzer.

1911 führte man vergleichende Versuchsfahrten durch, dabei entwickelte die Heißdampfmaschine höhere Leistungen und verbrauchte dabei 16 % weniger Kohle als die Verbundlok. Bestellt wurden 1911 70 weitere Heißdampf-Vierlingslokomotiven (Nr. 6102 - 6171 - später 231 A 2 - 71, umgebaut in 231 E 2 - 71), aber schon im nächsten Jahr hatte man auch einen Weg zur Heißdampf-Verbundlok gefunden und baute davon 20 Stück (Nr. 6011 - 6030 umgezeichnet in 6201 - 6220, später 231 C 2 - 20 und 86, danach 5-231 C 2 - 20 und 86), die sich vom Prototyp dadurch unterschieden, daß alle vier Zylinder in einer Reihe lagen, wie bei den einfachen Lokomotiven. Die vorhandenen Maschinen baute man mit der Zeit in Verbundmaschinen um. Sie erhielten die Nummern 6051 - 6070. Aus ihnen entstand durch Umbau die Serie mit den Nummern 6172 - 6191 (später 231 B 1 - 20, danach 5-231 B 1 - 20).

1921 bestellte die PLM weitere 230 Pazifiks, 1931 noch einmal 55 Stück (Nr. 6221 - 6285 - später 231 C 21 - 85, danach 5-231 C 21 - 85 und 6301 - 6480 - später 231 D 1 - 180, dananch 5-231 D 1 - 180), damit besaß sie 462 Pazifiks. Spätere Serien verbesserte man in den Details, hauptsächlich bei der Auspuffanordnung und in den Kesselabmessungen, aber die grundlegende Bauweise änderte sich nicht. Auch nach dem Bau gingen die Verbesserungen weiter, noch später führten Chapelons Ideen zum Umbau einer Maschine mit einem Kessel, der einen Kesseldruck von 20 kp/cm² besaß. Es war vorgesehen, diesen Kessel allgemein einzuführen, aber die Übernahme der PLM in die SNCF führte dazu, daß nur 30 Loks auf diese Art umgebaut wurden, die letzten davon 1948; aber 284 Pazifiks verbesserte man nach den Grundsätzen Chapelons in weniger weitreichender Weise. Durch die verschiedenen Bauserien und Umbauten war das Bezeichnungsschema sehr verwickelt geworden, die Baureihen reichten von "231 A" bis "231 K", wobei die letzteren ein Umbau aus der ursprünglichen "231 C" sind.

Die Ausmusterungen begannen in den 50er Jahren, aber viele Kessel waren noch in gutem Zustand und verhalfen Schwesterloks zu einem längeren Einsatz, der erst 1969 endgültig endete. Vier Maschinen stellte man zur Erhaltung beiseite, dazu gehört auch die 231 K 22, eine der Umbauten nach Chapelons Methode, die sich im Steamtown im britischen Carnforth befindet.



231 F vormals Serie 6301 - 6480 (231 D)
Monaco
12. 12. 1968

100 Jahre Nizza - Monaco



CF du Nord 231 K, Umbau aus
PLM Serie 6221 - 6285 (231 C)
Emblem der SNCF
St. Thomas und Prinzeninsel
31. 12. 1982

Lokomotiven



231 K Umbau aus Serie 6221 - 6285
(231 C)/Schnellzug
Tuvalu
4. 10. 1984

Lokomotiven



231 K 8
Umbau 1934/49 aus 6248 (231 C 48)
Frankreich
29. 11. 1986

Technische Museen, Mülhausen



CF du Nord
231 G vormals PLM Serie 6301 - 6340
(5-231 D)/Schnellzug
Togo
1. 12. 1995

Historische Eisenbahn



231.D
Grenada
24. 5. 1999

PHILEXFRANCE '99



CF du Nord 231 K für den Schnellzug "Fleche d' Or" (Goldener Pfeil)
Umbau aus PLM Serie 6221 - 6285 (231 C)
St. Vincent
25. 6. 1999

PHILEXFRANCE '99



Serie 6221 - 6285 (231 C)
Liberia
10. 7. 2000

Lokomotiven aus aller Welt



CF du Nord 231 K Umbau aus
PLM Serie 6221 - 6285 (231 C)
Kongo
15. 1. 2001

Eisenbahnen aus aller Welt



CF du Nord
231 G 152 (Chapelon-Umbau 1934)
vormals PLM Serie 6301 - 6340 (5-231 D)
Frankreich
6. 7. 2001

Geschichte der Eisenbahn



Serie 6221 - 6285 (231 C)
Mongolei
25. 11. 2000

Eisenbahnfahrzeuge



Serie 6221 - 6285 (231 C)
Guyana
16. 11. 2004

200 Jahre Dampflokomotiven



231 K 8/Orientexpress
Gare de l'Est Bahnhofshalle
Frankreich
11. 5. 2012 und
18. 6. 2012

100 Jahre Pacific 231


Frankreich
11. 5. 2012

100 Jahre Pacific 231



SNCF 231.G
Tschad
30. 9. 2013

Historische Dampflokomotiven


Technische Daten

  231 A 231 B 231 C 231 D 231 E 231 F 231 G 231 H 231 J 231 K
Gesellschaft PLM
Ursprung 6101 -
6171
6051 -
6070
(später
6172 -
6191)
6001,
6011 -
6030,
6201 -
6285
6301 -
6480,
231 D
181 -
230
231 A
1 - 71
231 D
141
231 D
231 F
231 B
231 D
231 E
231 F
141
231 C
17
231 C
Nummern 1 - 71 1 - 20 1 - 86 1 - 230 1 - 71 141 1 - 285 1 - 30 17 2 - 86
Achsfolge 231 (2'C1')
Spurweite 1.435 mm
Rostfläche 4,3 m²
Heizfläche   206 m² 218 m² 185 m²   204 m²   207 m²
Überhitzer   68 m² 71 m² 73 m²   70 m²   68 m²
Dampfdruck   16 kp/cm² 17 kp/cm²   16 kp/cm² 20 kp/cm²   16,5 kp/cm²
Zylinder-Ø
-Hochdruck
-Niederdruck
   
440 mm
650 mm
 
420 mm
640 mm
   
440 mm
650 mm
 
400 mm
650 mm
   
450 mm
660 mm
Kolbenhub   650 mm   650 mm   660 mm
Treibrad-Ø   2. 00 mm 1.950 2. 00 mm   1.980 mm
Gesamtlänge   20. 00 mm
Gesamtgewicht   100 t 95 t 100 t   96 t 100 t   100 t
Reibungsgewicht   56 t   56 t 57 t   57 t
Achslast   18,5 t  
Geschwindigkeit   130 km/h  
Baujahr 1909,
1911 -
1912
1909,
1912,
1916 -
1921
1921 -
1925
  1931 -
1932
       
Umbau         1925 -
1930
  1930 -
1938
1929,
1933,
1938 -
1948
1935 1934,
1938 -
1949