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Bahnhof Bern

Der Bahnhof Bern ist der Bahnhof der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der BLS AG (BLS) und der Schmalspurbahn Regionalverkehr Bern–Solothurn (RBS) sowie der Knotenpunkt für das S-Bahn-Netz der Stadt Bern, Schweiz.

Der ursprüngliche Kopfbahnhof mit einer viergleisigen Bahnhofshalle wurde im Auftrag der Schweizerischen Centralbahn unter der Leitung ihres Chefarchitekten Ludwig Maring und des Ingenieurs Wilhelm Pressel erstellt. Mit dem Bau wurde am 12. Februar 1858 begonnen, und am 1. Mai 1860 konnte der Bahnhof eingeweiht werden. 1860 wurde die Verlängerung der Strecke Olten–Bern bis in die Nähe von Freiburg/Fribourg mit westlichem Ausgang hinter dem Kopfbahnhof in Betrieb genommen. Um das für die Anfahrt des Kopfbahnhofs erforderliche Spitzkehr-Manöver zu vermeiden, wurde 1870 von der Schweizerischen Centralbahn ein Projekt mit quer zu den bisherigen Kopfgleisen liegenden, hinter dem Burgerspital nach Westen durchgehenden Gleisen (Durchgangsbahnhof) vorgeschlagen und bis 1891 verwirklicht.

1956 wurde in einer Abstimmung beschlossen, das Gebäude am alten Standort neu zu bauen. 1957 wurde mit dem Bau unter der Leitung des späteren SBB-Generaldirektors Roger Desponds begonnen; 1974 wurde das neue Gebäude, ein teilweise mit Glas verkleideter Stahlbetonbau im für die 1960er und frühen 1970er Jahre typischen Baustil, eingeweiht.

Der jetzige Bahnhof stösst mit rund 269000 Reisenden pro Werktag an seine Grenzen.



Hauptbahnhofs Bern
Straßenansicht nach Umbau 1957 bis 1974
Schweiz
28. 3. 1974

17. Weltpostkongreß



Bahnhof Bern
Schweiz
15. 11. 2018

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