Rhätische Bahn
Berninabahn

Die steilste und höchste Adhäsionsbahn der Welt ist die Berninabahn. Sie ist eine Schmalspurstrecke mit 1.000 m Spurweite und führt vom bündnerischen Kurort St. Moritz (1.775 m ü.M.) über den Berninapass (2.254 m ü.M.) nach der italienischen Stadt Tirano (429 m ü.M.). Die Strecke ist 60,5 km lang und überwindet eine totale Höhendifferenz von 2.304 m; die maximale Steigung beträgt 70 %, der minimale Kurvenradius 45 m. Die ehemals selbstständige Gesellschaft gehört seit 1943 zum Netz der Rhätischen Bahn (RhB). Die Berninalinie ist, zusammen mit der Albulalinie, am 1. 7. Juli 2008 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden.

Die Bahn wurde von Anfang an elektrisch, mit Gleichstrom - zuerst mit 750 V, ab 1935 mit 1.000 V - betrieben. Die Eröffnung erfolgte in mehreren Teilabschnitten; am 1. 7. 1908 zwischen Pontresina und Morteratsch sowie zwischen Tirano und Poschiavo, am 18. 8. 1908 zwischen Pontresina und Celerina, am 1. 7. 1909 zwischen Celerina und St. Moritz sowie zwischen Morteratsch und Bernina Suot. Am 5. 7. 1910 konnte mit dem schwierigsten Abschnitt zwischen Bernina Suot und Poschiavo der durchgehende Betrieb eröffnet werden. Die Berninalinie war ursprünglich nur für den Sommerbetrieb vorgesehen; doch wurden bereits im Winter 1910/11 Versuche zur Freihalten auch im Winter gemacht; da sie erfolgreich waren - unter anderem dank der selbstfahrenden Dampfschneeschleudern Xrot d 9213 und 9214 - konnteim Winter 1913/14 der Ganzjahresbetrieb aufgenommen werden.



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