Eisenbahn-Infrastruktur
Eisenbahnbrücken

 
Landwasserviadukt
Eisenbahn-Infrastruktur
Landwasserviadukt

Das Landwasserviadukt entstand 1902 im Zuge des Baus der Albulabahn, die die Kantonshauptstadt Chur mit dem Engadin vebindet. Das Landwasserviadukt ist im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Brücken schmucklos. Die Gewölbe gehen direkt in die Pfeiler über, die Sichtflächen sind ungegliedert, das Geländer äußerst sparsam und einfach. Nur die Konsolsteine, welche die Gehwegplatten tragen, wirken als Ornament. Die Stahlprofile, auf die sich das Lehrgerüst abstützte, sind heute noch im fertigen Bauwerk sichtbar. Die technisch-sachliche Gestaltung läßt die großen Linien hervortreten: die sich nach oben verjüngenden Pfeiler, die polygonale in der Kurve geführten Gewölbe. Der Verzicht auf aufwendige Formen und der Rückgriff auf eine einheimische Bautradition verweisen auf den neu entstehenden "Bündner Stil" in der Architektur.

Das Landwasserviadukt führt in einem Gleisbogen mit dem Radius von 100 m in einer Steigung von 20 über den Landwasser. Die lichte Weite der 6 Gewölbe beträgt 20 m, die Länge 141,70 m und die Höhe 65 m.



RhB Ge 6/6 mit Personenzug
Landwasserviadukt/Landwassertunnel
Schweiz
1. 8. 1949

Landschaften und technische Motive



Ge 4/4 II mit Schnellzug
Landwasserviadukt
Italien
6. 5. 2010

UNESCO Weltkulturerbe Albula- und Berninabahn



Glacier Exprss
Moçambique
25. 11. 2013

Schweizer Züge




RABe 610/Landwasserviadukt
Niger
21. 12. 2016

Europäische Hochgeschwindigkeitszüge