Bodensee–Toggenburg-Bahn
Re 4/4

Anfang der 1980er-Jahre hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) bei mehreren Schweizer Bahnunternehmungen das Bedürfnis für eine Streckenlokomotive mittlerer Leistungsklasse abklären lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte nur die Bodensee–Toggenburg-Bahn (BT) ein Bedürfnis an einer Lokomotive mit einer Leistung von 3 MW und einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Die Entwicklung begann mit der Bestellung von 6 Maschinen durch die BT, an die sich die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) bald darauf mit einem Bedarf von 2 Maschinen anschloss. Der Auftrag für die Produktion dieser ersten Serie über 8 Lokomotiven wurde an die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) und Brown, Boveri & Cie (BBC) vergeben. Im Verlauf des Jahres 1987 wurden die Maschinen an ihre jeweiligen Besteller ausgeliefert, wo sie unter der Typenbezeichnung Re 4/4 in Betrieb genommen wurden. Die SZU hatte durch die Fahrgastzunahme infolge der Inbetriebnahme der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 einen Mehrbedarf an Triebfahrzeugen, worauf es zu einer Nachbestellung von 4 Maschinen kam, an welche sich die Vereinigten Huttwil-Bahnen (VHB) mit 2 Maschinen anschloss. Die Nachbestellung wurde 1993 ausgeliefert.



SOB 456 094
Moçambique
25. 11. 2013

Schweizer Züge


Technische Daten

Gesellschaft BT
Nummern 091–096, 142–143, 542–547
Hersteller SLM, BBC
Fabr.-Nr. 5303 - 5310,
5576 - 5581
Achsfolge Bo'Bo'
Spurweite 1.435 mm
Stundenleistung 6.200 kW
Anfahrzugkraft 240 kN
Länge16.600 mm
Gewicht 68 t
Geschwindigkeit 130 km/h
Baujahre 1987, 1993