Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles
490 (Alaris)

Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles (RENFE) schrieb Ende Oktober 1994 zehn elektrische Triebzüge für die Strecke Madrid - Valencia aus. Den Auftrag erhielt GEC Alsthom zusammen mit Fiat mit einer Pendolino-Variante. Die Bestellung umfasste zehn dreiteilige Neigezüge mit der Baureihenbezeichnung ETR 490. Die Herstellung erfolgte im Alstom-Werk in Santa Perpetua de Mogoda bei Barcelona.

Ein Zug besteht aus zwei Endwagen und einem Mittelwagen. Beide Endwagen sind motorisiert, um die Risiken eines Zugausfalles zu minimieren. Pro Drehgestell der Endwagen ist nur eine Achse angetrieben. Der Mittelwagen ist antriebslos und trägt die beiden Stromabnehmer. Die Oberleitungsspannung von 3.000 Volt verleiht den Asynchronmotoren eine Antriebsleistung von insgesamt 2.040 kW für eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Um so schnell fahren zu dürfen, sind die Zugsicherungssysteme ATP und ASFA 200 installiert. Zum Bremsen kommen die elektrische Bremse (durch Rekuperation,Widerstand oder Druckluft) und die Scheibenbremsen zum Einsatz. Die Drehgestelle für Breitspur stellte Fiat-SIG her. Die aktive, hydraulische Neigetechnik ermöglicht einen Neigungswinkel von 8°. Maximal drei Züge können in Mehrfachtraktion fahren.


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Guinea
15. 12. 2006

Verkehrsmittel



Guinea
15. 12. 2006

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Technische Daten

Gesellschaft RENFE
Hersteller Alsthom/Fiat
Anzahl 10
Spurweite 1668 mm
Stromsystem 3 kV =
Motoren 4 Asynchron-Fahrmotoren
Leistung 2.040 kW
Länge 81.200 mm
Achslast 15 t
Geschwindigkeit 220 km/h
Baujahre 1996 -1999