Eisenbahn in der Türkei
Orientexpreß

Niger
15.10.1991
Mi.-Nr. 1148 aus  Block 76

Technische Errungenschaften

Serie 101 - 116
Orientexpreß um 1888

Geoges Nagelmackers


Der wohl bekannteste und berühmteste Zug auf dem europäischen Kontinent dürfte der legendäre "Orientexpreß" sein, der allerdings längst der Vergangenheit angehört. Nur der Name dieses "Zuges der Züge" - der "Train d'Orientt - ist in Erinnerung geblieben. Am 4.Dezember 1876 gründete Georges Nagelmackers die belgische "Compagnie Internationale des Wagonlits". Sein Traum war: Aus Schlafwagen bestehende Extrazüge sollten durch Europa rollen, die Passagiere könnten in den Zügen essen, und damit würden die langen Aufenthalte in den Bahnhofsbüfetts entfallen.

Am 4.0ktober 1883 brach dann ein neues Zeitalter an. Genau 19.30 Uhr fuhr der erste "Orientexpreß" aus dem Bahnhof "Gare de Strasbourg", dem späteren "Gare de l'Est" ab, der damals nur aus zwei Schlafwagen, einem Speise- und zwei Gepäckwagen bestand. Es ging über München, Wien, Budapest und Bukarest nach Varna ans Schwarze Meer. Nach 18 Stunden Schiffsfahrt mit dem Dampfer "Espero" des Österreichischen Loyd erreichte man den Bosporus.

Ab 1888 fuhr der Orientexpreß in 67 Stunden und 35 Minuten direkt ans Goldene Horn. In den 30er Jahren rollten nur noch Teile des Luxus-Zuges nach Instanbul, nach dem zweiten Weltkrieg überhaupt keine mehr. Andere Fernverbindungen trugen den Namen noch bis 1962 wie der Arlberg- oder der Venedig-Simplon-Orient-Expreß. Vom "Direkt-Orient" erreichte nur noch ein Schlafwagen die türkische Hauptstadt. Der letzte sogenannte "Orientexpreß" wurde am 19.Mai 1977 auf die Reise geschickt; es war nur ein ganz normaler D-Zug von Paris nach Budapest.


Mongolei
22.05.1992
Mi.-Nr. 2384 aus  Kleinbogen

Orientexpreß

Serie Nr. 101 - 116
Jahrhundertwende

Mongolei
22.05.1992
Mi.-Nr. 2386 aus  Kleinbogen

Orientexpreß

Ankunft in Istanbul

Serbien
09.06.2008
Mi.-Nr. 256

125 Jahre Orientexpress

 

EMS Nr. 76