London, Brighton & South Coast Railway
Bauart Jenny Lind

Bei der Bauart "Jenny Lind" handelt es sich um eine der vielen Abarten des von Stephenson konstruierten Patentee-Typs. David Joy (Patentinhaber der Joy-Steuerung) entwarf 1847 diese Lokomotive und ließ sie in der Fabrik von E. B. Wilson für die London, Brighton & South Coast Railway bauen. Fünf Maschinen wurden in den Jahren 1853 und 1854 geliefert. Sie erhielten die Nummern 10, 23, 38, 41 und 48. Aufgrund solider Bauweise und erheblicher Wirtschaftlichkeit beschaffen auch andere Bahngesellschaften diesen Lokomotivtyp.

Mit dieser Bauart wurde zum ersten Mal der Dampfdruck von 8 bar überschritten. Wie alle Maschinen dieses Patentee-Typs besaß auch diese Lokomotive einen doppelten Rahmen. An den Außenholmen waren nur die Achshalter der Laufachsen befestigt, während die in der Mitte angeordnete Treibachse an den beiden Innenholmen gelagert war.


Togo
1. 10. 1979

Lokomotiven



Mi.-Nr. 856
Bhutan
16. 7. 1984

Lokomotiven


Grenadinen von Grenada
18. 5. 1987

Historische Verkehrsmittel


Bulgarien
24. 9. 1996

Alte Dampflokomotiven


Antigua und Barbuda
10. 11. 1997

Frühe Dampflokomotiven


Malediven
2. 12.
  • LNER (A4)
  • 2013

    Dampflokomotiven


    Technische Daten

    Gesellschaft LB&SCR
    Nummern 10, 23, 38,
    41 und 48
    Hersteller Brighton Works
    Fahrwerk 2-2-2 (1A1)
    Spurweite 1.435 mm
    Dampfdruck 8,7 kp/cm²
    Treibrad-Ø 1.829 mm
    Länge (o. Tender) 6,18 m
    Gewicht 24,2 t
    Geschwindigkeit 80 km/h
    Baujahre 1853 - 1854