Bolton & Leigh Railway
"Sans Pareil"

Timothy Hackworth, der Manager der Stockton and Darlington Railway, konstruierte die "Sans Pareil" für das Rennen von Rainhill. Sie erhielt einen Rohr-Kessel und zur Feueranfachung hatte sie einen Bläser. Die Zylinder waren senkrecht, aber wurden von den Kolben umgekehrt, um das hintere Paar Räder direkt mit Stangen anzutreiben.

Die Teilnahme der "Sans Pareil" am Wettbewerb war aufgrund ihres hohen Gewichts anfangs zweifelhaft. Sie wurde dann aber doch von den Richtern zugelassen. Die Sans Pareil führte acht Fahrten durch und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 16 Stundenmeilen. Nach einem aussichtsreichen Beginn erlitt die Lokomotive einen rissigen Zylinder. Der Zylinder stammte aus der Fabrik des Konkurrenten George Stephenson.

Trotz des Mißerfolgs beim Wettbewerb kam die Lokomotive bei der Bolton & Leigh Railway für den Transport von Waren und Passagiere zum Einsatz. 1831 kaufte sie John Hargreaves & Son.

Sans Pareil wurde im Jahre 1837 mit einem größeren Zylinder ausgestattet und bis 1844 in Betrieb. Danach wurde sie von einer Kohlengrube gemietet, die sie bis 1863 als ortsfesten Motor benutzte. Anschließend wurde Sans Pareil durch die Werkstatt der Soho Iron Works in Bolton restauriert. Seit 1865 steht sie im South Kensington Museum. Heute ist im National Railway Museum in Shildon ausgestellt.


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Frühe Lokomotiven


Technische Daten

Gesellschaft Bolton & Leigh Railway
Konstrukteur Hackworth
Hersteller Shildon
Radanordnung 0-4-0 (B)
Spurweite 1.435 mm
Zylinder-Ø 178 mm
Kolbenhub 457 mm
Treibrad-Ø 1.372 mm
Gewicht 4,9 t
Baujahr 1829