Ungarn
Magyar Államvasutak
M61

Ungarn
29. 12. 1973

Postdienst

Personenzug

Die MÁV und erteilte NOHAB den Auftrag zur Lieferung von fünf Lokomotiven, mit einer Option auf den Bau von nochmals 15 Maschinen. Die ab 1963 gelieferten Lokomotiven wurden bei den MÁV als M61 001 - 020 eingesetzt. Die Loks waren fast baugleich mit den an die NSB gelieferten Maschinen. Die ungarischen Lokomotiven erhielten jedoch Radsätze mit einem größeren Durchmesser, größere Treibstofftanks und einen größeren Wasserbehälter für die Zugheizung. Das machte die M61 zu den schwersten Rundnasen Europas.

Die M61 war sehr beliebt beim Lokpersonal. Dass nicht mehr als 20 Lokomotiven beschafft wurden, lag nur an der Politik. In einem kommunistischen Land hatte es schon großes Aufsehen erregt, dass die MÁV die Lokomotiven beim Klassenfeind bestellte. Bis in die neunziger Jahre hinein blieben die Nohabs im Einsatz. Mehrere Lokomotiven sind erhalten geblieben. Die ungarische NOHAB-Foundation verfügt über die M61 010. Die MÁV hat die M61 001 in den Ursprungszustand zurückversetzt.

Lokomotiven wie die M61 besitzen auch Belgien Dänemark Luxemburg und Norwegen.


Ungarn
14. 3. 2008

Verkehrsmittel

 


M61 004
Ungarn
5. 6. 2013

60 Jahre Lokomotiven V43 und M61

 

Technische Daten

Gesellschaft MÁV
Nummern 001 - 020
Hersteller Nohab
Anzahl 20
Achsfolge Co'Co'
Spurweite 1.435 mm
Motor EMD 16.567D1
Zylinder 16
Leistung 1.433 kW
Fahrmotoren GM-EMD D47
Treibrad-Ø 1.040 mm
Länge 18.900 mm
Gewicht 108,7 t
Geschwindigkeit 105 km/h
Baujahre 1963 - 1964