Gemälde
Édouard Manet

Édouard Manet war ein französischer Maler. Er gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei. 1850 begann Édouard Manet im Atelier von Thomas Couture seine Ausbildung, die vor allem in der Arbeit vor lebenden Modellen bestand. In der Malklasse befanden sich meist 25 bis 30 Schüler, die nicht nur aus Frankreich, sondern auch aus Deutschland und den USA stammten. Manet besuchte zusätzlich nachmittags die Académie Suisse, um frei von Konventionen zu arbeiten. Über sein Schaffen bis 1859, der Zeit, in der die Ateliergemeinschaft mit Balleroy in der Rue Lavoisier bestand, ist nur wenig bekannt. Anders als die meisten seiner späteren impressionistischen Malerkollegen, war Manet sein Leben lang ein überzeugter Stadtbewohner und verließ Paris, außer zu Studienaufenthalten ins Ausland oder in den Sommerferien, selten und ungern. Auf junge Künstler hatte Manet einen großen Einfluss, obwohl er offiziell meist nur Ablehnung erfuhr. Den jungen Künstlern des Impressionismus war Manet freundschaftlich verbunden, betrachtete sich aber selbst dieser Stilrichtung nie zugehörig. Grafiken, Landschaften, Porträts und Stillleben komplettieren sein Werk. Er starb am 30. April 1883 in Paris. Die öffentliche Meinung über seine Kunst wurde erst ein Jahr nach seinem Tode anlässlich einer Ausstellung seines Lebenswerks positiver, getreu dem Motto: nur tote Erneuerer sind gute Neuerer.


Persönliche Daten
Geburtstag 23. Januar 1832
Geburtsort Paris
Künstler französischer Maler
Todestag 30. April 1883